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SEBASTIAN KOMMERELL

Biografie

geboren 1971 in Berlin

 

1977 bis 1987 Allgemeine Oberschule in Berlin /// 1987 bis 1989 Lehre als Schrift- und Graphikmaler in DEWAG Berlin /// 1989 Ausreise in die alten Bundesländer /// 1990 bis 1995 Studium der Malerei an der Hochschule der Künste /// 1995 bis 2004 als freischaffender Künstler /// Mitarbeit an Theaterprojekten, u.a. " Der Auftrag", Sommernachtstraum, "Clavigo", "Die Möwe", "Hamlet", "Liebe Macht Tod" /// Tätigkeit als Graphiker und Assistent u.a. in Universität Witten Herdecke und Deutsches Theater /// Ausstellungstätigkeit u.a. im Gerhart Hauptmann Haus und Tower Galerie in Mendocino /// 1999 bis 2004 Arbeit in der Technik der Lithographie im Kunsthaus Bethanien /// 2001 Stipendium von Stiftung Kulturfond /// seit 2007 vertreten durch die Galerie Kunst- Kontor in Potsdam /// als Jazzpianist in Lesungen und anderen Veranstaltungen tätig

 

 

Einzelausstellungen

2012 Galerie Matisse - Eberswalde /// 2012 Stiftung Starke - Berlin /// 2012  Galerie Caffé 11-Line - Potsdam /// 2011 Mercure Hotel Berlin /// 2010 Kunsthaus Flora - Berlin /// 2009 Dornenhaus - Ahrenshoop /// 2008 Bahnhofspassagen - Potsdam /// 2006 Gerhart-Hauptmann-Museum - Berlin /// 2005 Hotel Myer´s - Berlin

 

 

Gemeinschaftsausstellungen

2011 Lendelhaus - Werder /// 2011 Galerie im güldenen Arm - Potsdam /// 2011 Bilderbogenpassagen - Neuruppin /// 2009 Stadt- u. Landesbibliothek - Potsdam

 

 

Das Werk von Sebastian Kommerell

In allen seinen Arbeiten sucht der Maler Sebastian Kommerell Eindrücke und Empfindungen in Reflektion mit der Außenwelt in Form und Farbe umzusetzen. Er wählt in den sichtbaren Erscheinungen seine Bilder, um durch diese die inneren Sehnsüchte, Empfindungen und Stimmungen zu offenbaren. Es ist auch eine Suche nach Ganzheitlichkeit, nach Einheit von Innen und Außen. Die Schönheit des Natürlichen, organisch Gewachsenen, des Kreatürlichen sichtbar zu machen ist sein Ziel. Damit steht er ein wenig im Gegensatz zum Zeitalter der Technik, welches ja das unsrige ist-aber es ist auch ein Ausweg, ein Angebot, eine Möglichkeit - zu einem Dasein, daß den Menschen wieder zu individuellem Erleben und Erfahren führt. Sebastian Kommerells Bilder zielen nicht auf Effekte oder vordergründigen Eindruck. Es sind Bilder für die man sich Zeit nehmen muß - wie ein Baum, eine Blume, ein Kind- sie wollen in die Seele des Betrachters hineinwachsen. Das immer Wiederkehrende, das Zeitlose im Vergänglichen- die Grundwirklichkeit allen Seins ist das Thema seiner Bilder . Sie wollen zurückführen zur Besinnung- die sinnliche Erfahrung der Welt (in ihrer einfachen Schönheit ) Der Mensch- nicht abgekoppelt von seinen Wurzeln, sondern im Einklang mit ihnen- uns wieder begreifend als Teil des Zyklus von Geburt- Wachstum und Sterben- das ist sein Kosmos; Kosmos heißt Ordnung, und mit seinen Bildern versucht der Maler Sebastian Kommerell wieder in Kontakt mit dieser Ordnung zu kommen.

 

 

Themen von Sebastian Kommerell

 

Der Akt

Es existiert eine große Anzahl von Akten in Öl, in Tempera, mit Bleistift und mit Tinte. Die innere und äußere Bewegung , das Tragende und auch die Spannung, in der sich der Körper befindet war und ist Schwerpunkt seines Interesses am menschlichen Körper. Nur manchmal sucht er nach dem Erotischen in seinen Akten.

 

Das Plakat

Immer wieder zieht und zog es Sebastian Kommerell zur Theaterwelt. Er skizzierte bei Proben Szenen von Stücken, um damit dann Programmhefte zu gestalten. Dabei entwarf er auch die Plakate. Hier war er bestrebt neuere graphische Techniken zu nutzen.

 

Das Portrait

In seinen Portraits versucht Sebastian Kommerell die Geschichte eines Lebens zu erkennen- das verborgene Selbst, daß sich hinter der Form des Gesichtes verbirgt; das Geheimnis des Bleibenden und unveränderlich typischen eines Menschen. Der Geist und das Leben, die sich prägend in das Gesicht eingezeichnet haben, aber auch die Widersprüche, seine verborgenen Konflikte all dies versucht er zu konzentrieren in der Form des Portraits.

 

Die Landschaft

In der Landschaft verwirklicht der Künstler Sebastian Kommerell eine eher malerische Absicht. Hier interessieren ihn die farblichen Wirkungen des Lichtes- Licht/Schatten; z.B. die verschwimmenden Konturen in der Dämmerung oder die Transparenz des Himmels, das kalte helle Licht des Winters oder das warme Licht eines Sonnenunterganges. Meist sind seine Landschaften Menschenleer, allenfalls sieht man Spuren von Veränderung durch Menschenhand. Der Mensch ist unwichtig. Sebastian Kommerell sucht in der Landschaft auch nach einem Ort der Einkehr, des Rückzugs- in der Natur findet er malerisch ein Stück weit begriffenes Sein.

 

Skizzen

Oft entstanden seine Skizzen auf Reisen, die er eine zeitlang häufig unternahm. Mit Tempera , mit Tinte und mit Bleistift hält er seine Eindrücke fest, die er später dann immer wieder auch in der Lithographie verarbeitet. Ganz besonders in seinen Skizzen spürt man seine Sehnsucht nach Ferne, nach Weite, nach Entdeckung und Freiheit. Unter abenteuerlichen Bedingungen- mit dem Fahrrad in Spanien und Italien, fast ohne Geld begleitet von seinem Skizzenblock reiste er durch verschiedenste Landschaften und hielt Tagebuchartig Blicke und Ansichten fest. Daneben existiert eine ganze Reihe von Probeskizzen aus verschiedensten Theaterproduktionen.

 

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